{"id":94,"date":"2016-04-15T13:25:49","date_gmt":"2016-04-15T13:25:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.chocolatemoldsmuseum.com\/de\/?page_id=94"},"modified":"2016-04-15T13:32:40","modified_gmt":"2016-04-15T13:32:40","slug":"schokoladenformen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.chocolatemoldsmuseum.com\/de\/geschichte\/schokoladenformen\/","title":{"rendered":"Schokoladenformen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Schokoladenformenherstellung<\/strong><\/p>\n<p>Im 19. Jahrhundert wurden das erste Mal Schokoladenformen benutzt. Vorher wurde die Schokolade ausschlie\u00dflich in fl\u00fcssiger Form genossen. Bevor man jedoch Schokoladenmasse f\u00fcr das Herstellen von Hohlfiguren oder Figuren aus Schokolade verwenden kann, ben\u00f6tigt man Schokoladenmasse mit einem hohen Kakaobutteranteil, damit sich die Schokolade gut in der Form verteilt.<\/p>\n<p>Die Schokoladenblocks, die heute \u00fcberall k\u00e4uflich zu erwerben sind, werden gebrochen und in kleine Partikel geschnitten. Daraufhin werden die Schokoladenst\u00fccke in ein Wasserbad (niemals direkt in einen Topf, sonst brennt die Masse sofort an) langsam aufgel\u00f6st bei ca. 45 Grad Celsius.<\/p>\n<p>Die Wahl der Schokoladenmasse und ihre Viskosit\u00e4t sind sehr wichtig zur Erzielung eines guten Resultats. Auf Schokolade mit geringen Fettanteilen, so genannte Pl\u00e4tzchenmasse, sollte in jedem Fall verzichtet werden.<\/p>\n<p>Die fl\u00fcssige Masse wird in eine Sch\u00fcssel gegeben und unter R\u00fchren abgek\u00fchlt, um die Kristallisation, die in der Kakaobutter stattfindet, anzuregen. Die Abk\u00fchlung erfolgt bei Milchschokolade und wei\u00dfer Schokolade je nach Rezeptur der Masse und Fettgehalt auf ca. 28\u00b0 C., bei dunklen Schokoladen (Bitterschokoladen) wird auf um die 30\u00b0 C. abgek\u00fchlt. Die Masse wird daraufhin in die Form gegeben. Je nach Art der Form wird die Dicke der Masse die an den Wandungen verbleibt kontrolliert, gegebenenfalls wird weitere Schokoladenmasse nachgesch\u00fcttet. \u00dcbersch\u00fcssige Masse flie\u00dft aus den Formen zur\u00fcck in den Beh\u00e4lter. Speziell zur Hohlfigurenherstellung ist dies notwendig.<\/p>\n<p>Bei der Herstellung von massiven Artikeln in Flachformen werden die Flachformen mit Masse gef\u00fcllt, abgestreift und m\u00f6glichst nachger\u00fcttelt, um Lufteinschl\u00fcsse in der Schokolade zu vermeiden.<\/p>\n<p>Danach m\u00fcssen die Formen in einen kalten Raum mit sehr wenig Feuchtigkeit erstarren, wobei sich die Schokoladenmasse etwas zusammen zieht, und wenn alles richtig gemacht worden ist, die Schokoladenartikel sich leicht aus der Form entfernen lassen.<\/p>\n<p>Sollen Formen, die zum ersten Mal benutzt werden oder Formen, die gereinigt wurden, ist es zum Teil erforderlich, Fett in Form von Kakaobutter oder Schokoladenmasse auf die Innenseiten der Form zu streichen, so dass sich die Masse besser l\u00f6sen kann. F\u00fcr den reinen Schokoladenherstellungsprozess ist es immer erforderlich, dass sich ein leichter Fettrand auf den Formen bildet, der die Herstellung erleichtert, so dass der 2. und 3. Gie\u00dfversuch immer besser ausfallen soll.<\/p>\n<p>Formenarten und die Herstellung der Formen<br \/>\nIm 18. Jahrhundert wurden Stahlplatten hergestellt, die mit Zinn \u00fcberzogen wurden, um sie vor Rost zu sch\u00fctzen, so dass ungef\u00e4hr um 1830 die ersten Formen entstanden sind mit Hilfe von verzinnten Metallblechen, die in Form gepresst wurden.<\/p>\n<p>Hierzu wurden Matrizen angefertigt und mit gro\u00dfen Pressen unter gro\u00dfem Druck die ersten Metallformen hergestellt.<\/p>\n<p><strong>Formenarten<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Schokoladenformen, die aus 2 H\u00e4lften bestehen und zum Teil aufwendig mit Scharnieren und Verschl\u00fcssen versehen worden sind, s.Abbildung Nr.<\/li>\n<li>Doppelrahmenformen, s. Nr.\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0, die auch f\u00fcr die Herstellung mit einer automatischen Hohlk\u00f6rperanlage eingesetzt wurden. Es handelt sich hierbei um Einzelformen, die in Metallrahmen eingel\u00f6tet sind, zumeist mit Vorder- und R\u00fcckseite, mit einem Scharnier in einer so genannten Klappform verbunden.<\/li>\n<li>Die Gruppe der Einzelrahmenformen, s. Abbildung Nr.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 , die meist quadratisch oder rechteckig hergestellt wurden, zur Herstellung von Schokoladenfafeln, T\u00e4felchen, Napolitains, etc.<\/li>\n<li>Die so genannten Blockformen, s. Abbildung Nr.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Dies sind einzelne rechteckige Platten, zur Herstellung von massiven, gegossenen Schokoladenartikel<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Die Materialien der Schokoladenformen<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Gussformen, die es bereits im 18. Jahrhundert gab, wurden besonders f\u00fcr die Eiskremherstellung eingesetzt. Die Formen hatten allerdings den Nachteil sehr schwer zu sein und man versuchte fr\u00fchzeitig andere Materialien, die auch einfacher zu verarbeiten waren, zu finden.<\/li>\n<li>Verzinntes oder versilbertes Kupfermaterial.<br \/>\nGerade im 19. Jahrhundert wurden viele von dieser Art von Formen hergestellt, allerdings passierte es immer, dass die Versiegelung aus Zinn oder Silber sich langsam abrieb und das Kupfer zum Vorschein kam. Der Gr\u00fcnspan, der sich so bilden konnte, ist sehr giftig. S. Abbildung Form von Anton Reiche, Kupfer versilbert.<\/li>\n<li>Zinn oder verzinntes Metall.<br \/>\nDiese Art von Schokoladenformen findet man heutzutage noch sehr oft vor und wurde ungef\u00e4hr ab Ende des 19. Jahrhunderts verwendet.<br \/>\nAllerdings sieht man bei den \u00e4lteren Formen, dass nach l\u00e4ngerer Benutzung die Verzinnung sich abreibt und das reine Blech zum Vorschein kommt. Diese Formen sind dann f\u00fcr die Schokoladenherstellung nicht mehr geeignet, da sich Schokolade kaum noch aus den Formen entfernen lassen kann.<\/li>\n<li>Nickelstahl und Nickelbeschichtung.<br \/>\nIn der Nickelbeschichtung war besonders die Firma Anton Reiche AG einer der f\u00fchrenden Hersteller des vergangenen Jahrhunderts von Metallformen f\u00fchrend. Die Artikel wurden unter der Typenbezeichnung Platinolform verkauft. Es gab nat\u00fcrlich noch andere Formenhersteller, die vernickelte Formen hergestellt haben, wie z.B. Henry Leserve in K\u00f6ln.<\/li>\n<li>Edelstahl<br \/>\nEdelstahl wurde sehr oft nach dem 2. Weltkrieg verwendet, besonders Formenhersteller wie die Firma Matfer in Frankreich haben Edelstahl verwendet.<\/li>\n<li>Kunststoff<br \/>\nDer erste Kunststoff war Bakelit, ein brauner harter Kunststoff, der von Herrn Leo Henrik Baekeland entwickelt wurde. Allerdings suchte man bald nach Alternativen wegen der dunkelbraunen Farbe. Es wurden Plexiglas, PVC und zum Schluss Makrolon, ein hochwertiges Polycarbonat entwickelt, welches heute noch Verwendung bei den Schokoladenformen findet, s. Fotoabbildung.<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Verschlussarten von Formen<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Drahtringe, die besonders in Deutschland verwandt wurden, von z.B. Anton Reiche.<\/li>\n<li>Clips, die besonders heute noch f\u00fcr Polycarbonatformen verwendet werden.<\/li>\n<li>Stahlstifte, die besonders bei \u00e4lteren Formen, z.B. von L\u00e9tang Fils \/Frankreich, hergegestellt und verwendet wurden.<\/li>\n<li>Lange, rechteckige Metallst\u00fccke, die als Clipse f\u00fcr zum Teil s\u00e4mtliche Seiten der Form eingesetzt wurden und<\/li>\n<li>Metallstifte aus Massivstahl mit einem Schlitz in der Mitte, um die Form einzuklemmen.<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Formenhersteller<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Hermann Walter, Berlin, gegr\u00fcndet 1866, war die erste deutsche Schokoladenformenfabrik. Die Firma Hermann Walter, die von den S\u00f6hnen weitergef\u00fchrt wurde, hatte um 1928 ca. 5000 unterschiedliche Modelle in der Fertigung, befanden sich aber nach 1948 in dem Ostsektor von Berlin. Die seinerzeitigen Inhaber Karl Perret und sein Cousin Arthur emigrierten nach Westberlin und stellten dort Formen her unter dem Namen Erich Bonck, Berlin-Neuk\u00f6lln. Im Jahre 1952 wurde wieder unter dem Namen Hermann Walter gefertigt, bis die Firma 1970 von der Firma Kaupert \u00fcbernommen wurde.<\/li>\n<li>Friedrich Anton Reiche gr\u00fcndete um 1870 eine Werkstatt f\u00fcr Zinnbeschichtungen in Dresden und installierte eine Fabrik f\u00fcr Blechemballagen und Schokoladen formen im Jahre 1888. Zwischen den beiden Weltkriegen hatte die Firma Anton Reiche Dresden ca. 2000 Arbeiter. Von Anton Reiche sind viele wunderbare Formen hergestellt worden. Insbesondere hat Anton Reiche die Platinolform entwickelt, Blechformen, die vernickelt wurden. Besonders die Vielfalt und unterschiedliche Formen haben die Schokoladenform heute zu den meistgesuchten Formen \u00fcberhaupt gemacht. Im Jahre 1932 gab es ca. 50.000 unterschiedliche Formen. In den 30iger Jahren entstand auch ein Werk in der Tschechoslowakei. Hier wurden Formen mit den K\u00fcrzeln C.S.R und Monos hergestellt. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Firma Reiche aufgel\u00f6st und ging in der VEB Schokoladenform Dresden auf. Zum Teil sind noch Formen aus den 50iger Jahren zu finden, die in Deutschland unter dem Namen Hans Buhn &amp; Co., Hamburg, verkauft wurden.<\/li>\n<li>Karl Richter Dresden, gegr\u00fcndet 1876, wurde \u00fcbernommen von der Firma Anton Reiche im Jahre 1922.<\/li>\n<li>Metallwarenfabrik Friedrich Wilhelm Kutzscher Junior Schwarzenberg in Sachsen im Erzgebirge gegr\u00fcndet um 1880, erwarb die Firma \u00a0August Riecke in Sachsen-Deuben zwischen 1890 und 1907. Die Firma Kutzscher war ein grosser Hersteller f\u00fcr Glasmaschinen sowie Porzellan. Da die Firma eine eigene Eisengiesserei und Metallwarenfabrik war wurden dort auch Schokoladenformen von excellenter Qualit\u00e4t hergestellt. Durch die eigene Designabteilung der Firma Kutzscher stellt man aussergew\u00f6hnliche und sch\u00f6ne Schokoladenformen her, die auch gegen\u00fcber der Firma Anton Reiche in nichts nachstand. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Firma Kutzscher in die VEB Waschger\u00e4tewerk Schwarzenberg umgewandelt. Today the F.W. Kutzscher GmbH is an important manufacturer of glass machines.<\/li>\n<li>Riecke &amp; Co. Die Firma wurde gegr\u00fcndet um 1900, bestand bis 1933, als die Firma Vormenfabriek Tilburg die Firma Riecke &amp; Co. \u00fcbernahm, die auch Formen in Holland unter dem Namen Riecke Helmond hergestellt hatte und in Dresden.<\/li>\n<li>J.G. Laurosch. Die Firma wurde im Jahre 1875 in Stuttgart gegr\u00fcndet bis ca. 1966, wo die Firma geschlossen wurde.<\/li>\n<li>Henry Le Cerf K\u00f6ln. Diese Firma wurde gegr\u00fcndet ca.1905. Henry Le Cerf war ein emigrierter Franzose, der sich fr\u00fch auf die Herstellung von Nikol, also nickelbeschichtete Formen spezialisiert hatte. 1971 wurde die Firma von seinem Gro\u00dfenkel Karl Becker \u00fcbernommen. Die Firma Henri Le Cerf wurde 1998 erneut in K\u00f6ln als Henri Le Cerf &amp; Cie. GmbH Schokoladenformenfabrik gegr\u00fcndet.<\/li>\n<li>Bruham. Diese Firma wurde gegr\u00fcndet durch Verbindung von Alfred Reiche und Hans Bruhn Hamburg. Diese Firma wurde geschlossen im Jahre 1965. Die \u00fcbriggebliebenen Teile wurden von der Firma Walter H\u00f6rnlein \u00fcbernommen.<\/li>\n<li>Agathon. Diese Firma wurde von einem Herrn M\u00fctterlein gegr\u00fcndet, der 1949 die Firma Anton Reiche verlie\u00df und in Bottrop eine Formenherstellung installierte. Metallformen wurden dort bis ca. 1974 hergestellt, wo man komplett auf die Herstellung von Kunststoffformen aus Makrolon umstellte.<\/li>\n<li>Bodderas Kaupert. Ca. im Jahre 1949 gr\u00fcndete Herr Alfred Bodderas mit seinem Schwiegersohn Herrn G\u00fcnter Kaupert in Erndtebr\u00fcck eine Formenherstellung. Es wurden erst Metallformen nickelbeschichtet hergestellt , bis man ca. 1960 sich auf die Herstellung von Folitkunststoffformen spezialisierte. Die Folitb\u00f6gen wurden in austauschbare Metallrahmen gesetzt. Die Firma Kaupert existiert noch heute und stellt haupts\u00e4chlich Schokoladenformen aus diversen Kunststoffarten her.<\/li>\n<li>Walter H\u00f6rnlein. Ab ca. 1950 produzierte die Firma Walter H\u00f6rnlein, Schw\u00e4bisch Gm\u00fcnd vernickelte Schokoladenformen. In den Metallformen sind zumeist ein Posthorn mit der Nummer oder ein Eichh\u00f6rnchen mit dem Schriftzug H\u00f6rnlein versehen. Im Jahre 1980 konzentrierte man sich auf die Herstellung von Schokoaluminiumformen. Es handelt sich hierbei um feste Aluminiumfolien, die in Formen lagen. Die Schokoladenmasse wurde direkt in die Aluminiumform gegossen, geschleudert und mit so genannten B\u00f6rdelpressen verschlossen.<\/li>\n<li>Firma Hans Brunner. Die Firma Hans Brunner wurde um ca. 1935 in K\u00f6ln gegr\u00fcndet und begann ab 1950 generell Schokoladenformen aus Plexiglas oder anderen Kunststoffen, wie z.B. Makrolon herzustellen. Die Formen sind meistens mit einer Nummer und den Initialen HB gekennzeichnet.<\/li>\n<li>John Baptist L\u00e9tang. Die Firma Letone wurde ca. im Jahre 1832 \u00a0gegr\u00fcndet und wurde lange Zeit von Generation zu Generation weiter gef\u00fchrt. Die Firma L\u00e9tang Fils ( L\u00e9tang S\u00f6hne ), Rue de temple 108 in Paris, ist auf vielen sch\u00f6nen alten Formen als Initialen zu sehen. Die Firma L\u00e9tang geh\u00f6rt zweifelsohne zu den wichtigsten und \u00e4ltesten Schokoladenformenhersteller der Welt, s. Fotoabbildungen.<\/li>\n<li>Gobel. Ca. im Jahre 1887 wurde die Firma E. Gobel gegr\u00fcndet. Auf Formen lassen sich zumeist die Initialen E. Gobel Paris finden.<\/li>\n<li>Sommet. Im Jahre 1882 wurde wahrscheinlich die Firma Sommet gegr\u00fcndet. Die Formen sind zumeist mit einem Delphin und einer Nummer gekennzeichnet sowie mit einer Sonne, die \u00fcber einem Berg aufgeht und in denen der Name Sommet eingepr\u00e4gt ist.<\/li>\n<li>Matfer. \u00c4ltere Formen der Firma Matfer sind besonders durch den Stempel Qualit\u00e9 gezeichnet. Fr\u00fch hat sich Firma Matfer auf die Herstellung von Edelstahlformen spezialisiert.<\/li>\n<li>Vormenfabrik Tilburg Holland. Die Firma Vormenfabriek Tilburg wurde wahrscheinlich im Jahre 1921 in Delft gegr\u00fcndet und im Jahre 1927 nach Tilburg verlegt. Die Firma Vormenfabrik Tilburg Holland geh\u00f6rt sicherlich zu einem der wichtigsten Formenherstellern mit einer gro\u00dfen Anzahl Figuren und Formen. Im Jahre 1972 hat sich die Firma Vormenfabrik Tilburg Holland auf die Herstellung von Kunststoffformen spezialisiert und existiert noch heute.<\/li>\n<li>Max Riener. Ungef\u00e4hr im Jahre 1947 wurde die Firma Max Riener in der Schweiz gegr\u00fcndet. Ab 1948 wurden hier die ersten Plexiglasformen her gestellt. Die Firma Max Riener besteht auch heute noch<\/li>\n<li>Firma Luigi Maganza Milano. Ungef\u00e4hr im Jahre 1900 wurde die Firma Luigi Maganza gegr\u00fcndet, die eine Vielzahl von Maschinen und Formen f\u00fcr die Schokoladenherstellung entwickelte.<\/li>\n<li>Sidam Millano\/Italien. Ab ca. 1947 wurde die Firma Sidam Millano gegr\u00fcndet. Sie spezialisierte sich ungef\u00e4hr im Jahre 1970 auf die Herstellung von Kunststoffformen.<\/li>\n<li>Moldes Burgueras. Ungef\u00e4hr im Jahre 1900 wurde in Barcelona die Firma Burgueras gegr\u00fcndet, die eine Vielzahl von Schokoladenformen, auch speziell vernickelt, hergestellt hat.<\/li>\n<li>Randall &amp; Smith\/GB wurde etwa um 1930 gegr\u00fcndet und von der Firma Yorkshire Moulds Ltd. \u00a0ungef\u00e4hr um 1960 \u00fcbernommen.<\/li>\n<li>Josef Matuschek. Josef Matuschek gr\u00fcndete um 1870 eine Fabrik zur Herstellung von Schokoladenutensilien in Wien, bestand bis ca. Mitte der 30iger Jahre des 20. Jahrhunderts.<\/li>\n<li>Firma Josef Schwarzer, Tschechoslowakei. Die Firma Josef Schwarzer wurde ca. um 1918 in Prag gegr\u00fcndet. In den 50iger Jahren wurde die Firma verstaatlicht und mit der ehemaligen Anton Reiche Fabrik zusammengef\u00fchrt. Hier wurden Formen unter der Bezeichnung Monos C.S.R. hergestellt.<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>In folgende Gruppen wurden die Formen eingeteilt<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Weihnachtsfiguren<\/li>\n<li>Osterfiguren, auch eingeschlossen Lamm, Hase, Henne, Ente etc.<\/li>\n<li>Schokoladenfiguren (Kinder, M\u00e4rchenfiguren, Clowns etc.)<\/li>\n<li>Schokoladentierfiguren<\/li>\n<li>Pistolen, Autos, Motorr\u00e4der, Schiffe und Lokomotiven, Fahrr\u00e4der<\/li>\n<li>Elektronikger\u00e4te<\/li>\n<li>Artikel des t\u00e4glichen Lebens wie Messer, Gabel, Werkzeuge<\/li>\n<li>Eisgussformen<\/li>\n<li>Geb\u00e4ckformen<\/li>\n<li>Zuckerformen<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong> Rubrik f\u00fcr Schokoladenmassehersteller soweit wie bekannt<\/strong><\/p>\n<p>Anmerkung: Sollten Sie als Schokoladenhersteller diese Website besuchen, \u00fcbersenden Sie uns doch bitte Ihre Informationen \u00fcber Ihr Herstellerprogramm. Soweit es uns m\u00f6glich erscheint, w\u00fcrden wir Sie gerne in unsere Liste aufnehmen.<\/p>\n<ol>\n<li>Weinrich GmbH in Herford<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schokoladenformenherstellung Im 19. Jahrhundert wurden das erste Mal Schokoladenformen benutzt. Vorher wurde die Schokolade ausschlie\u00dflich in fl\u00fcssiger Form genossen. Bevor man jedoch Schokoladenmasse f\u00fcr das Herstellen von Hohlfiguren oder Figuren aus Schokolade verwenden kann, ben\u00f6tigt man Schokoladenmasse mit einem hohen Kakaobutteranteil, damit sich die Schokolade gut in der Form verteilt. 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